
Brücken
oder Dritte Zähne ersetzen nur den sichtbaren Teil des Zahns,
während Implantate auch die Zahnwurzel rekonstruieren.

Implantate verwachsen mit dem Knochen und bilden so eine stabile und
angenehme Basis für Prothesen wie etwa Kronen, Brücken und
Gebisse. Sie sind der Garant für eine unbeeinträchtigte Sprache,
effektives und schmerzloses Kauen, maximale ästhetische Resultate
und die Beibehaltung Ihrer natürlichen Gesichtsform.
Zahnkronen auf künstlichen Implantat-Wurzeln ähneln Ihren
natürlichen Zähnen in Aussehen, Funktion und Empfinden. Sie
werden erstaunt sein, wie schnell Sie sich an Ihren implantatgetragenen
Zahnersatz gewöhnen!
Im Gegensatz zur Brücke werden die benachbarten, gesunden Zähne
nicht durch Abfeilen in Mitleidenschaft gezogen. Implantate können
auch dazu dienen, ein künstliches Gebiss sicher zu verankern.
 

Verlorener Zahn ... Implantat-Sockel ... und rekonstruierter
Zahn.
Um mehrere oder sogar alle fehlenden Zähne zu ersetzen, muss nicht
automatisch dieselbe Anzahl Implantate hergestellt werden. Oft sind
einzelne Stiftzähne ausreichend, an denen dann eine Brücke
befestigt wird. Für die Rekonstruktion aller Zähne eines Kiefers
sind 6 bis 8 Implantate ausreichend.
Auf den ersten Blick mögen Implantate als die kostenintensivere
Methode erscheinen, aber auf lange Sicht stellen sie oft die kostengünstigste
Variante dar. Brücken und künstliche Gebisse erfordern regelmäßige
Anpassungen und Erneuerungen, während Ihnen Implantate einen Zahnersatz
bieten, der bei guter Pflege ein Leben lang halten kann.
*** DER DOKTOR ***

Dr.
med. dent. Gintautas Gumbelevicius - Doktor der Zahnmedizin - praktiziert
seit 1992 als Spezialist für Implantationen. Seine Qualifikationen
hat er in den USA, der Schweiz und in Russland erworben. Dr. Gumbelevicius
ist ein aktives Mitglied der Europäischen Vereinigung für
Osseointegration und ein Ehrenmitglied des US-amerikanischen Instituts
für Implantologie.
***
DIE IMPLANTATE ***
Unsere Schraubenimplantate werden durch Operation in den Kieferknochen
eingebettet. Später verbinden sie sich mit der Knochensubstanz
und werden so zu einer stabilen Basis für eine Prothese (z.B. eine
Krone).
 
Nobel
Biocare Implantat ... und Implantatsystem 'Replace'
Wurzelförmige Titan-Implantate werden derzeit weltweit am häufigsten
verwendet. Die Experten der Klinik nutzen das Implantatsystem 'Replace'
der namhaften Firma Nobel Biocare.
Hier
finden Sie Antworten von Nobel Biocare zum Thema Implantate!
Nobel Biocare verfügt über 40 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet
der Kieferimplantation und hält derzeit etwa 40 Prozent des Weltmarktanteils.
Die von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigte Erfolgsrate
beträgt 98 Prozent. 'Replace' ist das derzeit professionellste
Implantationssystem und wird als solches von der Amerikanischen Vereinigung
der Zahnmediziner (American Dental Association) anerkannt und zertifiziert.
*** BEHANDLUNG ***
1.
Standardbehandlung
Normalerweise
beträgt die Zeit von der Implantations-Operation bis zum Befestigen
der Prothesen (Kronen, Brücken) 3 Monate im Unterkiefer und 6
Monate im Oberkiefer. Wie lange es dauert, bis das Implantat fest
im Kiefer verankert ist, hängt von der Dichte und Dicke Ihres
Kieferknochens ab.
In einigen Fällen können die Prothesen (z.B. Kronen) eher
angebracht werden.
2.
Schnellere Prothesenbefestigung
Wenn
das Implantat fest und unbeweglich im Kiefer sitzt, kann es eher mit
der Prothese 'bestückt' werden: bis zu 6 Wochen nach dem Eingriff
im Unterkiefer und 12 Wochen im Oberkiefer.

Rekonstruktion
eines zahnlosen Kiefers.
3.
Sofortige Prothesenbefestigung
Implantate
können am gleichen oder am nächsten Tag befestigt werden,
wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
1.
Der Kieferknochen ist dick;
2.
Das Zahnfleisch ist gesund;
3.
Der Biss ist korrekt;
4.
Das Implantat ist unbeweglich im Knochen verankert;
5.
Das Implantat befindet sich an einer Stelle, an der die Kau-Beanspruchung
nicht besonders hoch ist.
*** UNTERSUCHUNG ***
1.
Lokale Untersuchung
Während
des ersten Besuchs wird die Höhe und Breite Ihres Kiefer-Rückens
bestimmt. Weitere Untersuchungen überprüfen die Beweglichkeit
und Dicke der Mundschleimhaut, die Blutzirkulation, die Beschaffenheit
der angrenzenden und gegenüberliegenden Zähne sowie die
Größe der Lücke.
Danach werden die Röntgenbilder angefertigt: eine Orthopantomographie,
ein dentales Röntgenbild und, falls notwendig, eine Computertomographie
(siehe unten). Auf der Grundlage dieser Informationen lässt sich
die Knochenqualität und -dicke genau bestimmen. Dabei wird auch
die Lage und Beschaffenheit der Nervenstränge, der Blutgefäße
sowie der Stirn- und Nasenhöhlen deutlich.
 
Computertomographie
2.
Untersuchung Ihres gesundheitlichen Allgemeinzustands
Vor
der Operation stellt der Arzt fest, ob Sie gesundheitliche Probleme
haben, die im Zusammenhang mit der Implantation von Bedeutung sind.
Krankheiten wie Diabetes, Rheuma, Arteriosklerose und Tumore können
Ihre qualitative und quantitative Knochencharakteristik beeinflussen;
auch bei Immunschwäche, Herzkrankheiten und Allergien ist besondere
Vorsicht geboten.
Von
einer Implantation ist in folgenden Fällen abzuraten:
1.
Wiederkehrende Erkrankungen der Mundschleimhaut;
2.
Vorangegangene Röntgenbestrahlung von Kopf- und Halspartien
zur Tumor-Bekämpfung;
3.
Unvorteilhafte anatomische Gegebenheiten (z.B. starke Kieferrückbildung);
4.
Schnell fortschreitende Parodontal-Pathologie sowie ein
5.
Schlechter zahnhygienischer Allgemeinzustand.
Nach
Abschluss aller Vorbereitungen erstellt Ihr Facharzt gemeinsam mit
Ihnen einen Behandlungsplan.
***
DIE OPERATION ***
In
der Regel dauert eine Implantation zwischen 45 und 60 Minuten. Der
Eingriff wird meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Ein enger Kontakt zwischen Patient und Doktor bleibt während
der ganzen Operation bestehen, so dass Sie zu jedem Zeitpunkt Herr
(oder Herrin) der Lage sind.
***
GARANTIEN ***
Nobel
Biocare gibt Ihnen eine Garantie von 10 Jahren auf alle Implantate.
Wenn Sie Ihre Stiftzähne jedoch sorgfältig pflegen, sollten
sie wesentlich länger halten - oft ein Leben lang.
*** KNOCHENAUFBAU ***
Bei ungenügender Knochendichte und -dicke ist oft ein Kieferaufbau
notwendig, um die Implantate sicher und dauerhaft verankern zu können.
Dabei wird der zurückgebildete Knochenteil mit eigener Knochenmasse
oder mit einem speziellen Ersatzmaterial
Bio-Oss
horizontal oder vertikal verstärkt. Auch
Bio-Gide,
ein vom Knochen aufzunehmendes zweilagiges Membran, kann dafür
zum Einsatz kommen. Im Anschluss an eine solche Behandlung wächst
der Knochen binnen 4 bis 9 Monaten auf die gewünschte Größe.
Eine weitere Methode zur Vergrößerung des Oberkieferknochens
besteht darin, die Mundschleimhaut der Stirnhöhle anzuheben ('Sinuslift').
Die Materialien Bio-Oss, Bio-Gide und
PepGen
P-15 werden weltweit am häufigsten dafür verwendet und
kommen auch in Vilnius zum Einsatz.
 
Vor ... und nach der Anhebung des Stirnhöhlenbodens.
Nach der Operation ist eine sorgfältige Zahnhygiene von entscheidender
Bedeutung für einen dauerhaften Behandlungserfolg. Rauchen und
mangelnde Zahnpflege können auch bei gesunden Patienten das Ergebnis
zunichte machen! Tägliches Reinigen mit einer Zahnbürste und
speziellen kegelförmigen Bürsten sowie halbjährliche
Besuche beim Zahnarzt sind auf jeden Fall zu empfehlen.
Und
noch etwas:
Obwohl
die Kieferimplantate in Vilnius weder in den Methoden noch in den
Materialien von weltweiten Standards abweichen, kosten die Behandlungen
wesentlich weniger als anderswo!
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